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VISUELLE INTERVENTIONEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Der öffentliche Raum scheint mit visuellen Aufforderungen und Mitteilungen überfüllt zu sein. Das Wort «Bilderflut»
wurde kreiert, um auf die Fülle und Masse der visuellen Reize aufmerksam zu machen. Dabei stellt sich die Frage,
ob der öffentliche Raum sich überhaupt dafür eignet, als Träger von Botschaften zu dienen und wenn ja, welche
gestalterischen Konzepte es braucht, um visuelle Aussagen im öffentlichen Raum wahrnehmbar und unterscheidbar
zu machen. Ist die visuelle Ästhetik, die inhaltliche Aussage oder der Ort der Erscheinung entscheidend für das
Erlangen von Aufmerksamkeit?
Die Gestaltung der Arbeit nimmt diese bildlichen Interventionen auf. Losgelöst vom Textlayout tauchen die Bilder als
Störelement in unterschiedlichen Anordnung und Grösse auf, verdecken Texte und dienen so als Intervention im
definierten Raum der Arbeit.

Gestaltet an der HGK Basel, 2007.